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Faire Elektronik

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat ermittelt, dass die Produktion eines einzigen normalen PCs ca. 3.000 kWh Energie benötigt (die Strommenge eines Zwei-Personen-Haushalts in einem ganzen Jahr). Chip-Fabriken mit ihren riesigen Filteranlagen, die den erforderlichen sterilen „Reinraum“ erzeugen, verbrauchen in etwa so viel Strom wie eine Kleinstadt. Martin Hojsik von Greenpeace International schätzt, dass alleine die Herstellung eines Computer-Prozessors 15 kg Rohstoffe verschlingt. Betrachten wir den „ökologischen Rucksack“  eines kompletten Heim-PCs, dann schleppt er ca. 1,5 Tonnen Rohmaterial mit sich herum, die bei der Produktion verbraucht und verarbeitet werden. Ein ganz anderes Thema ist die Herkunft dieser Rohstoffe, die nicht selten aus afrikanischen Bürgerkriegsländern stammen und mit deren Verkauf blutige Kämpfe finanziert werden.

Die New York Times rechnet vor, dass eine einzige Suchanfrage bei Google so viel Strom verbraucht wie eine 11-Watt-Energiesparlampe pro Stunde. Die Süddeutsche Zeitung analysiert, dass ein Avatar im Online-Spiel „Second Life“ (eine virtuelle, nur im Internet existente Figur) pro Jahr durchschnittlich 1.752 kWh Strom verbraucht – mehr als ein Single in der realen Welt. Der CO₂-Ausstoß aller Serverfarmen (von Amazon über Facebook und Google bis Whatsapp) ist höher als der aller Fluggesellschaften mit ihren weltweiten Flugzeugflotten zusammen.

  • Produktkennzeichnungen
    Übersicht zu Produkt-Siegeln (Blauer Engel, TCO-Label, Energy Star,...)
  • Ratgeber "Grüne IT" (Grafik)
    Der Ratgeber von Greenpeace bewertet führende Hersteller von Mobiltelefonen, TV und PC-Geräten anhand ihrer Auswirkungen auf das Klima ihrer Optimierung für nachhaltigere Arbeitsprozesse,...
  • Make IT fair
    Die Vorgenannten Initiativen bewerten v.a. den Ressourcen- oder Stromverbrauch elektrischer Geräte, sagen aber nichts über die Arbeitsbedingungen in den Produktionsfabriken aus (wo u.U. die normale Arbeitsschicht 16 Stunden pro Tag umfasst, wo die Krebsraten durch den Umgang mit gefährlichen Chemikalien in der Produktion deutlich über dem Durchschnitt liegen,...). Auch woher verbrauchte Rohstoffe stammen, wird nicht analysiert: z.B. das seltene Cotan, von dem 2/3 aller bekannten weltweiten Vorräte im Kongo liegen. Hier finanzieren verschiedene Bürgerkriegsparteien mit dem Verkauf des Rohstoffes ihren blutigen Kampf, der bereits über 5 Millionen Menschenleben gekostet hat. Diese und weitere sozialen Faktoren berücksichtigt die Initiative „Make IT fair“, die Hersteller regelmäßig mit unangenehmen Fragen konfrontiert.

Ausgezeichnet